Hightech im Mundraum

Ob Eingriffe am Zahnfleisch notwendig sind, Wurzelspitzen behandelt oder Weisheitszähne entfernt werden müssen – viele Patienten gehen mit einem unguten Gefühl in die oralchirurgische Behandlung. Das müssen sie aber nicht. Als Experte weiß ich: besonders schonende Oralchirurgie fängt bei der richtigen Diagnostik an: Präzise, dreidimensionale Bilder des digitalen Volumentomographen (DVT) und optische Scans ermöglichen genauestes Arbeiten.

Piezo-Chirurgie: die sanfte Methode

Zusätzlich setzen wir in unserer Deggendorfer Praxis am Campus auf die knochenselektive Piezo-Chirurgie, auch Ultraschallchirurgie genannt. Ultraschall kennen die meisten nur als Bildgebungsverfahren. Aber bei diesem Verfahren wird die große Kraft der Schallschwingungen zum Schneiden genutzt. Der Ultraschall ersetzt sozusagen die sonst in der Oralchirurgie meist üblichen rotierenden Fräsen. Während die Fräsen einen recht hohen Druck auf den Knochen ausüben und natürlich auch vor Weichgeweben nicht Halt machen, schneidet das „Ultraschallskalpell“ sanft den Knochen, während das Weichgewebe – etwa Zahnfleisch – die Schwingungen einfach absorbieren kann und bei Bedarf nicht verletzt wird. So wird gesundes Gewebe während des Eingriffs erhalten, die Operation ist minimalinvasiv und die Wundheilung wird erheblich beschleunigt.

Eigenblut für schnelle Regeneration

Eine weitere moderne Methode, um die Heilung zu beschleunigen, ist das A-PRF-Verfahren nach Prof. Choukroun. Es macht möglich, mit körpereigenem Blut eine Membran (oder Suspension) herzustellen, welche dank patienteneigenen Wachstumsfaktoren und Immunzellen das Knochenwachstum optimal unterstützt und eine 100 Prozent biologische Knochenregeneration gewährleistet. Auf klassische, körperfremde Knochenersatzmaterialien kann deswegen meist verzichtet werden.

A-PRF steht für „advanced platelet rich fibrin“ – plättchenreiches Fibrin. Dieses Protein mit klebriger Konsistenz ist ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Blutes, das dafür sorgt, dass sich Wunden schnell schließen und das den Knochenaufbau oder das Wachstum von neuem Bindegewebe fördert.

Angstfrei im OP

Lokale Betäubung, eine leichte Sedierung mit Lachgas oder doch lieber einen tieferen Dämmerschlaf? Auch Angstpatienten können sich mit den unterschiedlichen angebotenen Sedierungsmöglichkeiten mit einem guten Gefühl auf die oralchirurgische Behandlung einlassen. Es gibt sanfte Alternativen zu herkömmlichen Narkosemitteln, die zwar in einen leichten Traumzustand versetzen, bei denen der Patient aber gleichzeitig ansprechbar bleibt. Für längere oder komplexere Eingriffe wie Implantationen empfehle ich jedoch eine klassische Vollnarkose.

Implantate: der beste Zahnersatz

Selbst bei bester Pflege können Zähne durch Unfälle, Krankheiten oder Alterserscheinungen im Laufe des Lebens verloren gehen. Wird die Lücke nicht geschlossen, können auch angrenzende Zähne ihren Halt verlieren. Doch niemand muss heute noch mit Zahnlücken leben. Die hochwertigste Form des modernen Zahnersatzes ist die Implantologie, neben der Oralchirurgie der zweite Schwerpunkt meiner Praxis.

Ein Implantat ist im Grunde eine künstliche Zahnwurzel. Die kleine „Schraube“ aus Titan oder Keramik wird fest im Kieferknochen verankert. Darauf wird anschließend der später sichtbare Teil des Zahnersatzes befestigt. Ob nur ein Zahn fehlt oder der Kiefer komplett zahnlos ist – diese Art der Versorgung eignet sich für Lücken jeder Größe. Wird für kleine Lücken oft nur ein Implantat benötigt, reichen vier Implantate teilweise aus, um einen ganzen zahnlosen Kiefer mit neuen, schönen Zähnen zu versorgen.

Stabil und schön

Durch die Verankerung im Knochen ist implantatgetragener Zahnersatz sehr stabil. Er fühlt sich beim Essen und Sprechen so an wie eigene Zähne – und er sieht auch so aus. Die neuen Zähne werden in Farbe und Form ihren Nachbarn perfekt angepasst, sodass niemand den Unterschied bemerkt. Sind keine eigenen Zähne mehr vorhanden, können sich Patienten den Farbton ihres Zahnersatzes aussuchen.

Exakte Planung und gute Vorbereitung

Grundlage jeder Implantatversorgung ist eine exakte Planung. Wir setzen auf digitale Volumentomographie, um die Kiefersituation präzise abzubilden. Wird dabei offensichtlich, dass der Kieferknochen zu dünn oder zu schmal ist, um Implantate darin zu verankern, ist das kein Grund zur Sorge: Dann kann ein vorausgehender Knochenaufbau den Eingriff dennoch ermöglichen.

Die Implantation der neuen künstlichen Zahnwurzeln verschläft der Patient in aller Regel in einer Sedierung oder Vollnarkose. Anschließend scannt der Oralchirurg das Mundinnere, damit auch die Zahnaufbauten später exakt passen. Diese werden nach einer Einheilphase auf den Implantaten befestigt. Der stabile Zahnersatz kann bei guter Pflege ein Leben lang halten.

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Praxis am Campus

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Beschreibung

Zahnarzt für moderne Zahnheilkunde und Oralchirurgie
  • Orlachirurgie
  • Implantologie
  • Zahnmedizin
  • Ästhetik

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