Im Urologie Zentrum Landshut (UZL) und in der Urologie Schwabing bieten die Fachärzte für Urologie, Dr. Korbinian Langer, Priv.-Doz. Dr. Thalgott, Dr. Chrysantha Langer, Dr. Huber, Dr. Kaluscha, Dr. Rothenberger, Dr. Mrwoka, Herr Fracchia und der Anästhesist Dr. Stini, in zwei modernen Praxen alle Möglichkeiten einer fortschrittlichen Urologie. In angenehmer Atmosphäre ergänzen sie die klassische Urologie um neue individuelle Behandlungskonzepte – auf dem aktuellen Stand der Forschung.
Moderne Diagnostik für passende Therapie
Vor jeder Behandlung stehen eine persönliche Anamnese und Untersuchung. Moderne Ultraschallgeräte und Röntgenverfahren liefern hochauflösende und wegweisende Bilder. Mittels HD-Video-Zystoskopie mit photodynamischer Diagnostik (Hexvix™ PDD) sowie einem Special Imaging Mode (SIM) erkennen die Ärzte dank spezieller Farbfilter insbesondere flache Tumore besser. Bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom können mit einer MRT-Sonographie (TRUS)-Fusionsbiopsie schonend und präzise Gewebeproben bei zeitgleicher 3D-Bildgebung entnommen werden. Das eigene Labor ermöglicht eine vollständige Diagnostik vor Ort und umfasst mikrobiologische Urinuntersuchungen ebenso wie Tumorzellbestimmungen.
Schonende ambulante Operationen
Im eigenen OP-Saal werden ambulante OPs am äußeren Genitale (Hoden, Penis) sowie schonende OPs der Harnröhre, Prostata, Harnblase und Harnleiter vorgenommen. Eine Besonderheit ist die mikrochirurgische Non-Skalpell- Vasektomie (Sterilisation). Des Weiteren werden Vorhautbeschneidungen bzw. -plastiken, Wasserbrüche am Hoden, Tumoren und Krampfadern operiert. Harnblasentumoren oder Harnröhrenengen werden schonend über die Harnröhre beseitigt. Bei Harnleitersteinen können Harnleiterspiegelungen mit Steinentfernungen durchgeführt werden.
Urologische Krebstherapie
An beiden Standorten besteht eine weitreichende Expertise zum Pros tata-, Blasen-, Hoden- und Nierenkrebs mit einer individualisierten, an die Krebserkrankung angepassten Therapie. Es werden sowohl moderne OP-Methoden als auch Alternativen wie Bestrahlung und fokale Therapieansätze berücksichtigt. Insbesondere beim Prostatakarzinom besteht gegebenenfalls die Möglichkeit einer aktiven Überwachung entsprechend evidenzbasierter Standards mit Hilfe moderner Diagnostikmethoden (MR-TRUS-Fusionsbiopsie, Tumormarker, -genetik und Tumorzellen). Bei metastasierten Krebserkrankungen (Prostata, Niere, Harnblase) erfolgt eine systemische Therapie in der Praxis. Hierbei kommen Tabletten oder Infusionen zur Anwendung. Im Sinne der ganzheitlichen Medizin achten die Urologen auf supportive und komplementäre Ansätze mit optimaler Ernährung und Verhalten. Höchste Qualitätsstandards sind das erklärte Ziel.
Inkontinenz erkennen und behandeln
Ein schwacher Beckenboden oder gereizte Nerven? Inkontinenz kann verschiedene Ursachen haben. Für deren Abklärung stehen nach der gründlichen Anamnese moderne Ultraschallgeräte und eine digitale Röntgenanlage bereit. Der Druck in der Harnblase wird gemessen und auch eine Spiegelung der Blase ist möglich. Die Urologen des UZL sind sogar als Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifiziert. Die Therapie erfolgt zumeist konservativ. Leichte Inkontinenz kann bei Frauen auch schonend mit dem Juliet-Laser behandelt werden. Auch die Injektion von Bulkamid ist möglich. In schweren Fällen kommen verschiedene Operationen zur Einlage eines Bandes in Frage.
Freier Fluss in der Harnröhre
Eine Verengung der Harnröhre kann massive Probleme bereiten und sollte schnellstmöglich behoben werden. Denn neben einem abgeschwächten Harnstrahl, Pressen beim Wasserlassen, Restharnbildung oder der Unfähigkeit, die Blase ganz oder teilweise zu leeren, kann die Verengung (Striktur) unbehandelt zu Infektionen, Blasen- und Nierenschäden oder sogar Unfruchtbarkeit führen. Ein besonders schonendes, minimal-invasives Verfahren ist die medikamenten-beschichtete Ballondilatation, auch Optilume-Methode genannt. Ein Ballonkatheter wird bis zur Verengung in die Harnröhre eingeführt und dort sanft aufgeblasen. Die Striktur wird schonend aufgedehnt. Der Ballon gibt dabei ein Medikament an das umliegende Gewebe ab, welches das Risiko für erneute Verengungen reduziert. Durch das Verfahren werden Symptome sofort gelindert. Bei über drei Viertel der Patienten stellt sich sogar eine dauerhafte Heilung ein.
Prostata-Therapie mit Wasserdampf
Die gutartige Prostatavergrößerung ist eine weit verbreitete Alterserscheinung. Aber auch bei jungen Männern kann ein anormales Wachstum der Vorsteherdrüse auftreten. Üblicherweise erfolgt zunächst eine medikamentöse Therapie. Wenn diese nicht ausreicht, kommt eine Operation oder eine moderne Therapie mit Wasserdampf (Rezum-Verfahren) in Frage. Die schonende Technik reduziert mit Hilfe von heißem Wasserdampf aus einer dünnen Kunststoffnadel das überschüssige Prostatagewebe. So lässt der Druck auf die Harnröhre nach und der Harnfluss normalisiert sich.